
BegriffeAntidot: Gegengift das die Wirkung eines Toxins bei einer Intoxikation aufheben kann. In der Homöopathie auch zur Aufhebung der Wirkung eines Mittels (bessere Begriffe Homöodot, Diadot) Ätiologie: Ursache einer Erkrankung (endogen - Ursachen im Inneren, exogen - Ursachen außerhalb). AMEA: Arzneimittelentwicklungsaufstellung, entwickelt von Andreas Krüger (SHS Berlin), »Interview Allopathie (allopathisch, auch allöopathisch [Hahnemann]): Heilverfahren, dass Krankheiten mit entgegengesetzt wirkenden Mitteln zu behandeln sucht. Leitsatz: "contraria contraris" antipathisch: mit Abneigung, Widerwillen erfüllt C4-Homöopathie: Verfahren zur Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln, die mind. bis zu C4 verrieben (und nicht verschüttelt) werden. contraria contraris: ... Diadot: unpotenzierte Substanzen (z.B. Kaffee, Essig, Kampfer), die eine Mittelwirkung neutralisierung können (siehe auch Antidot [alte Bezeichnung], Homöodot) enantiopathisch: Enantiopathie = Allopathie Essenz: charakteristische Merkmale von Arzneimittelbildern; der Begriff wurde von Georgos Vithoulkas geprägt. Es wird aber auch von 'Idee', 'Genius', 'Seele' oder 'Kernelement' eines Mittels gesprochen. Esslöffel (tablespoon): etwa 3 Teelöffel im Mittel ca. 15 ml (10..15 ml) Feindliche Mittel: sind empirisch gefundene Arzneien, die vor oder nach einem Bezugsmittel ungünstig wirken. Folgemittel: Homöodote, die erfahrungsgemäß nach dem vorhergehenden Mittel besonders gut folgen. Gift: Nach Paracelsus (1493-1541): "Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift - allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist." bzw. Sola dosis facit venenum (Nur die Dosis macht das Gift) Globuli: Größe nach Hahnemann 1/100 Gran = 0,62 mg (§270 Organon 6) entspr. etwa HAB Größe 0, HAB Größe 1 = 2 mg Gran: 1 Gran = 0,062g = 62 mg HAB: Homöopathisches Arzneibuch, gesetzliche Grundlage in Deutschland, für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel; meist mit zusätzlicher Angabe des Erscheinungsjahres. Das HAB ist Teil des Arzneibuches nach § 55 AMG (Arzneimittelgesetz). heteropathisch: siehe Allopathie Homöodot: Hom. Arzneimittel die gut auf andere Arzneimittel folgen oder eine Wirkung bei falscher Mittelwahl aufheben (siehe auch Antidot [alte Bezeichnung], Diadot) Homöopathisch: Heilverfahren, bei dem die Kranken mit solchen Mitteln in hoher Verdünnung behandelt werden, die in größerer Menge bei Gesunden ähnliche Krankheitserscheinungen hervorrufen (similia similibus curentur) Isopathie: Behandlung einer Krankheit mit Stoffen, die durch eine Krankheit im Organismus gebildet werden (z.B. Antikörper, Vakzine ...) Komplementärmittel: sind durch praktische Erfahrungen besonders ausgezeichnete Folgemittel (Homöodote) Loschmidtsche Zahl: LOSCHMIDT, J. (1821-1895): Professor für Physik in Wien. Berechnete 1865 die Loschmidtsche Zahl, bezogen auf 1 ml. Sie wird von Chemikern heute meistens für 1 Mol angegeben (Avogardosche Zahl). Demnach befinden sich in 1 Mol einer Substanz, das ist jene Stoffmenge, die das Atom- oder Molekulargewicht in Gramm angibt = 6,0225 x 1023 Atome, bzw. Moleküle. palliativ: die Beschwerden lindernd, die Ursachen jedoch nicht bekämpfend (Linderungsmittel) Polychreste: (griech.: viel gebraucht, oder auch: vielfach heilsam) sind besonders oft verwendete Mittel mit einem breiten Wirkungsspektrum (sulph, nat-m, calc, sil, merc, puls, lyc, sep, ...). Die Liste der 30 .. 40 großen Mittel ist äußerst umstritten. Der Begriff wurde von Hahnemann eingeführt ? Quentchen: Quent, Quint, Quintlein: alte deutsche Gewichtseinheit, 1 Quentchen = 1/6 g ~ 1,67 g; vor 1858: 1 Quentchen = 3,65 g. Als altes Handelsgewicht regional unterschiedlich: 1 Quentchen = 3,9 - 4,4 g) Sacch. Lact. = Milchzuckerglobuli (ohne potenzierte Arznei) Teelöffel / Kaffeelöffel (teaspoon): im Mittel etwa 5 ml (gestrichen, Bandbreite etwa von 3-7 ml) Tropfen: die Menge eines Tropfens Alkohol/Wasser entspricht etwa 0,05 ml (Varianten zwischen 0,0333 - 0,06 ml) Weingeist: ist Ethanol mit einem Gehalt von 90% |